08.11.2021

Vortrag: Als Saurierforscher in China

Vortragsreihe „China erforschen, mit China forschen“
14.10.2021 – 31.01.2022

 

Gemeinsam mit verschiedenen Fakultäten der Universität Bonn stellen wir die Forschungskooperationen der Universität Bonn mit China im kommenden Wintersemester einem breiten Publikum vor. Dabei wird es sowohl um die Ergebnisse aus abgeschlossenen Projekten gehen als auch um die Zusammenarbeit als solche. Wie gestaltete sich die Forschung mit chinesischen Partnern? Was ist bei der Zusammenarbeit unbedingt zu beachten? Welche Ergebnisse sind daraus hervorgegangen?

 

08. Nov. 2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Ort: Forschungsmuseum Alexander König, Adenauerallee 160, 53113 Bonn

 

Vortrag: Als Saurierforscher in China: ungewöhnliche Perspektiven aus 20 Jahren aus abgelegenen Regionen auf ein Zentrum der paläontologischen Forschung

Prof. Dr. Martin Sander

 

Zwei der weltweit bedeutendsten Fossilfundstellen liegen in China und einige der spektakulärsten Saurierfunde der letzten Jahrzehnte kommen aus dem Reich der Mitte. Entsprechenden Stellenwert hat die paläontologische Forschung im Land und viele westliche Paläontologen forschen über chinesische Fossilien. Im Vortrag wird der Paläontologe Prof. Dr. Martin Sander von der Universität Bonn über zwei Jahrzehnte Reisen und Forschung in Gelände und in Museen in China berichten. Im Vortrag werden die wissenschaftlichen Ergebnisse von Prof. Sander und seiner Arbeitsgruppe zu Themen wie der Evolution der Meeressaurier und Fortpflanzungsbiologie der „Eierräuber“ mit soziologischen Beobachtungen verwoben.

 

Prof. Dr. Martin Sander ist Professor für Paläobiologe an der Universität Bonn. Er befasst sich mit Dinosauriern und Meeressauriern. Sein spezielles Forschungsthema ist die Evolution von Gigantismus. Seine Arbeit führte ihn und seine Mitarbeiter regelmäßig in entlegene westliche und nördliche Provinzen Chinas wie Guizhou, Yunnan, Liaoning und Xinjiang ebenso wie in ländliche Gebiete im Süden und Osten Chinas und ermöglichte so Einblicke, die Wissenschaftlern aus den meisten anderen Fächern verwehrt sind. Auch mit chinesischen Partnerinstituten fand ein intensiver Austausch statt und erlaubte dem Vortragenden tiefe Einblicke in die Gewinnung von äußerst wertvollen Funden, die im Spannungsfeld zwischen der armen Landbevölkerung und den reichen Bevölkerungszentren stattfindet.

 

Ich möchte, dass meine E-Mail-Adresse im E-Mail-Verteiler des Konfuzius-Instituts gespeichert wird.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme dieser zu.
Haben Sie eine besondere Nachricht für uns?