14.03.2021

Lesung
Maria des Weges. Wolfgang Kubin liest aus seinem neuen Roman und aus seinen Sonetten

Maria des Weges. Wolfgang Kubin liest aus seinem neuen Roman und aus seinen Sonetten

 

Mo., 14. März, 18.00 Uhr c.t.
Ort: Universität Bonn (Hauptgebäude), Am Hof 1, 53113 Bonn, Festsaal

 

Der Wahlbonner Wolfgang Kubin (geb. 1945 in Celle) ist vor allem als Sinologe und Übersetzer bekannt. Er hat aber auch ein reiches literarisches Werk verfasst, welches hauptsächlich in Österreich und in China verlegt wird. Er schreibt zweisprachig, auf Deutsch und auf Chinesisch.

Jüngst ist in Wien sein viertes Erzählwerk erschienen: Die Farbei Weiß, die Farbe Schwarz. Die Handlung spielt im Emsland, in Kentucky und in Shantou / Peking.

Er wird auch aus seinem letzten Gedichtband Maria des Weges (Bacopa) lesen, vor allem Sonette über Tee in Hangzhou.

Die Moderation und das Gespräch mit dem Autor übernimmt der Bonner Erzähler Ulrich Bergmann.

 

Prof. Dr. Wolfgang Kubin

Wolfgang Kubin legte im Jahr 1966 sein Abitur am Gymnasium Dionysianum in Rheine ab. Sein Studium umfasste die Fächer Evangelische Theologie (Westfälische Wilhelms-Universität Münster von 1966 bis 1968), Japanologie und Chinesisch (Universität Wien 1968) sowie Sinologie, Philosophie, Germanistik und erneut Japanologie (Ruhr-Universität Bochum von 1969 bis 1973). Mit der Arbeit „Das lyrische Werk des Tu Mu (803–852), Versuch einer Deutung“ wurde Kubin zum Dr. phil. promoviert. Erste Auslandsstudien über die chinesische Hochsprache betrieb er 1974 bis 1975 am damaligen Spracheninstitut in Peking. 1976 wurde er Vater einer Tochter, der späteren Schauspielerin Anna Kubin. Seine erste Assistentenstelle erhielt Kubin 1977 am Ostasiatischen Seminar der Freien Universität Berlin. Dort unterrichtete er über Chinesische Literatur und Kunst im 20. Jahrhundert und reichte 1981 seine Habilitationsschrift über die Entwicklung der Naturanschauung in der klassischen chinesischen Literatur ein. Ab 1985 vertrat Kubin das Fach Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; seit 1995 war er dort Professor für Sinologie, mittlerweile ist er emeritiert. Kubin arbeitet seit 2011 als Senior-Professor hauptsächlich an der Beijing Foreign Studies University (Peking) und seit 2019 an der Shantou University (Shantou, Guangdong).

 

 

 

Ulrich Bergmann

Ulrich Bergmann - Autorenlexikon

Ulrich Bergmann studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Bonn. Anschließend wirkte er als Lehrer an einem Gymnasium in Mechernich. 1988-2010 war er als Gymnasiallehrer in Bad Münstereifel tätig, wo er Deutsch, Geschichte, Religion und Philosophie unterrichtete. Daneben ist er literarisch aktiv. Bergmann lebt in Bonn. Ulrich Bergmann ist Verfasser von Erzählungen und Gedichten. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ und arbeitet am Online-Magazin „Der Philotast“ mit. Er ist Mitglied des Verbands Deutscher Schriftsteller. 2006 erhielt er den Preis des Ludwigsburger „Forums Literatur“. Bergmann schrieb für zahlreiche Literaturzeitschriften, darunter „Krautgarten“, „Die Brücke“, „Eremitage“, „Gegner“, „Matrix“, „ndl“, „ort der augen“, „sterz“, „Zeichen & Wunder“. Unter anderem befasste er sich mit dem Schicksal des Malers und Bildhauers Hans Ludwig Pfeiffer.

 

 

 

 

 

 

 

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