14.06.2022

Vortrag: Prof. Dr. Hans van Ess: Chinesische Philosophie – von Konfuzius bis zur Gegenwart

Di., 14. Juni 2022, 19:00 Uhr

Ort: Universitätsclub, Konviktstr. 9, 53113 Bonn
Teilnahmegebühr frei, um Voranmeldung wird gebeten.

Eine Kooperation des Konfuzius-Instituts Bonn mit dem Bonner Universitätsclub im Rahmen des Bonner Sinologischen Kolloquiums (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Sinologie der Universität Bonn).

 

„Chinesische Philosophie – von Konfuzius bis zur Gegenwart“

 

Die Prinzipien von Yin und Yang, Konfuzius’ Tugendlehre oder Laozis Lehre vom Nicht-Handeln sind auch im Westen ein Begriff und doch mit der Aura des Rätselhaften umgeben. Prof. Hans van Ess bietet in seinem neuen Band „Chinesische Philosophie“ einen Schlüssel zum Verständnis dieser Denktradition. Er erzählt die Geschichte der chinesischen Philosophie von Konfuzius über Laozi und die buddhistischen Spielarten des chinesischen Denkens bis hin zum modernen Neukonfuzianismus und macht verständlich, warum die traditionelle Philosophie in China bis heute einen so hohen Stellenwert hat. Im Anschluss an seinen Vortrag stellt sich Prof. van Ess in einem gemeinsamen Gespräch den Fragen des Bonner Sinologen Prof. Wolfgang Kubin.

 

Hans van Ess studierte Sinologie, Turkologie und Philosophie an der Universität Hamburg. Es folgte ein Studium an der Fudan-Universität Shanghai von 1986 bis 1988. 1992 wurde er an der Universität Hamburg von Hans Stumpfeldt promoviert. Von 1992 bis 1995 war Hans van Ess als Länderreferent beim Ostasiatischen Verein Hamburg tätig, bevor er Assistent am Sinologischen Seminar der Universität Heidelberg wurde. 1998 erfolgte die Habilitation in Hamburg und im selben Jahr folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, den zuvor Wolfgang Bauer innegehabt hatte. Seit März 2015 ist van Ess überdies Präsident der Max Weber Stiftung. 2020 wurde van Ess in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang Kubin legte im Jahr 1966 sein Abitur am Gymnasium Dionysianum in Rheine ab. Sein Studium umfasste die Fächer Evangelische Theologie (Westfälische Wilhelms-Universität Münster von 1966 bis 1968), Japanologie und Chinesisch (Universität Wien 1968) sowie Sinologie, Philosophie, Germanistik und erneut Japanologie (Ruhr-Universität Bochum von 1969 bis 1973). Mit der Arbeit „Das lyrische Werk des Tu Mu (803–852), Versuch einer Deutung“ wurde Kubin zum Dr. phil. promoviert. Ab 1985 vertrat Kubin das Fach Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; seit 1995 war er dort Professor für Sinologie, mittlerweile ist er emeritiert. Kubin arbeitet seit 2011 als Senior-Professor hauptsächlich an der Beijing Foreign Studies University (Peking) und seit 2019 an der Shantou University (Shantou, Guangdong).

 

 

 

 

 

 

 

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