06.06.2024
Pipa-Konzert im Kunstraum Villa Friede

Pipa-Konzert im Kunstraum Villa Friede

 

Datum: 6. Juni 2024, 18:00 Uhr

Ort: Kunstraum Villa Friede, Mainzer Straße 141, 53179 Bonn

Tang Hua (Pipa)

 

Die Pipa, ein 4-saitiges Zupfinstrument, wird in China seit etwa 2000 Jahren gespielt. Ihre Gestalt und die Spielweise waren im Laufe der Zeit zahlreichen Änderungen unterworfen. Ihre Hochblüte erlebte die Pipa-Musik während der Tang-Zeit (618 – 907), als das Instrument große Popularität in der Hofmusik genoss. In dieser Zeit entstanden zahlreiche reichgeschnitzte Pipas mit kostbaren Einlegearbeiten; auf den Wandgemälden der Mogāo Grotten in der Nähe von Dunhuang sind auf der Pipa spielende buddhistische Halbgottheiten (Apsarāh) zu sehen.

 

In den Gedichten der Tang-Zeit wird das Instrument oft für seinen erlesenen und verfeinerten Klang gepriesen. Bai Juyi (772 – 846) schrieb im Jahr 817 die berühmte Ode auf die Pipa. Er schrieb sie nach einem zufälligen Zusammentreffen mit einer Pipa-Spielerin auf dem Yangzi, berührt durch das traurige Schicksal der Frau und ihr ergreifendes Spiel.

 

Berühmte Zeilen aus der Ode an die Pipa:

„Die tiefste Saite ertönte voll, gleich heftig stürzendem Regen, Die höchste Saite ertönte leise, gleich einsamem Selbstgespräch. Tiefe Töne und hohe Töne, gespielt in buntem Verein, als rollten große und kleine Perlen in Jadeschalen hinein.“

 

Tang Hua ist in Chengdu, Sichuan, VR China, geboren und hat am dortigen Konservatorium studiert. Seit 1991 hat sie international Karriere gemacht, vor allem in Japan, mit erfolgreichen Konzertreisen in USA und Deutschland.

 

Kooperationspartner:

 

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