10 März Hohe Auszeichnung für Prof. Dr. Dr. h. c. Ulf-G. Meißner
Prof. Dr. Dr. h.c. Ulf-G. Meißner, der am Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn tätig ist, wurde von der Chinesischen Akademie für Wissenschaften mit dem Award for International Scientific Cooperation ausgezeichnet. Damit ehrt die chinesische wissenschaftliche Akademie die jahrzehntelangen Kooperationen, die Prof. Dr. Dr. h.c. Meißner im Sonderforschungsbereich Transregio TRR110 „Symmetrien und Strukturbildung in der Quantenchromodynamik“ mit chinesischen Institutionen aufgebaut hat.
In einem Gespräch mit der Universität Bonn hebt Prof. Dr. Dr. h.c. Meißner die Bedeutung des Preises hervor: „Dies ist ein ganz besonderer Preis – die höchste Auszeichnung, die man als Ausländer von der Chinesische Akademie der Wissenschaften bekommen kann“
Ulf-Gerrit Meißner ist theoretischer Physiker. Er studierte ab 1976 Physik an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Diplom in Kernphysik und war danach an der State University of New York at Stony Brook (SUNY), wo er 1984 bei Gerald E. Brown promoviert wurde (Application of the Skyrme model in the description of nuclear phenomena). 1988 habilitierte er sich bei Wolfram Weise an der Universität Regensburg. Seit 2003 ist er Professor für Theoretische Kernphysik an der Universität Bonn sowie Direktor am IKP des Forschungszentrum Jülich und seit 2010 Direktor am Institute for Advanced Simulation. Er ist auch Co-Sprecher im Exzellenzcluster „Color meets Flavor“.